Motivationstipps für Eltern

Nehmen Sie Ihrem Kind nicht das ab, was es selbst tun kann.
Ermutigen und ermuntern Sie es frühzeitig zur Selbsttätigkeit und Selbständigkeit.

Vermeiden Sie den Erziehungsfehler der Verwöhnung. Überschütten Sie Ihr Kind nicht mit einem Übermaß an seelischer und materieller Zuwendung. Achten Sie auf das Gleichgewicht von Geben und Nehmen. Muten Sie dem Kind auch das Aushalten von Bedürfnisspannungen zu.
Loben Sie Ihr Kind für positives Verhalten und Leistungsfortschritte. Loben Sie nicht pauschal, sondern drücken Sie das aus, was Ihnen besonders gefällt.

Scheuen Sie sich nicht vor Kritik. Auch Ihr Kind braucht eine ordentliche Rückmeldung. Wenn Sie berechtigte Kritik üben, so achten Sie darauf, dass sein Ehrgefühl nicht verletzt wird. Unterscheiden Sie immer zwischen der Kritik am Verhalten und der Kritik an der Person.
Scheuen Sie sich auch nicht davor, Erwartungen zu äußern und Gütemaßstäbe zu vermitteln. Achten Sie beim Fordern darauf, dass Ihre Leistungserwartungen dem Alter und den Fähigkeiten des Kindes angemessen sind.

Erarbeiten Sie als Ehepartner eine Übereinkunft darüber, was Sie von Ihrem Kind leistungsmäßig erwarten. Und ziehen Sie bei der Umsetzung an einem Strang.
Regen Sie Ihr Kind kulturell an. Wecken Sie seine Neugier. Sorgen Sie für ein aktives Freizeitleben. Setzen Sie dem Medienkonsum grenzen. Verhindern Sie, dass ihr Kind ein „Glotzer“ wird.

Vermeiden Sie pauschale Leistungsappelle. Wenn Ihr Kind Leistungsschwierigkeiten hat, überprüfen Sie mit Ihm die Lerntechnik, zeigen Sie ihm Methoden, mit denen sich das Lernen erleichtern und verbessern lässt.
Unterstützen Sie die Sinnsuche Ihres Kindes. Tun Sie sein Nachdenken über die Zukunft nicht als Phantasterei ab. Seien Sie froh über jedes Ziel, das eine positive Zugkraft ausübt.